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2008
24 Heures du Mans
Le Mans, France
June 14 - 15, 2008
HEINZ-HARALD FRENTZEN: BEREIT FUER 24 STUNDEN FREUDE PUR!

10. Juni 2008

Diesen Samstag wird sich der Deutsche Heinz-Harald Frentzen (geb. 18. Mai 1967 in Mönchengladbach) am Start des legendären 24 Stunden-Rennens von Le Mans befinden, das zum 76. Mal ausgetragen wird. Rolex ist seit 2001 offizieller Zeitmesser dieser legendären Ausdauer-Belastungsprobe. Zum zweiten Mal in seiner Karriere stellt sich Heinz-Harald Frentzen der extremen Herausforderung.

Seine erste Erfahrung am 24-Stunden-Rennen von Le Mans sammelte Frentzen 1992, angeheuert von einem privaten Team. Es eröffnete ihm die Möglichkeit, die Schwierigkeiten der Rennstrecke zu erforschen, auch bei Nacht. Damals regnete es sintflutartig, sogar noch heftiger als an den Testrennen vom 1. Juni. Alleine im Wagen, konfrontiert mit der schwierigen Rennstrecke, gleichzeitig die leistungsstarken Motoren beherrschen ist eine Erfahrung, die Heinz-Harald Frentzen ewig in Erinnerung bleiben wird. Seither ist Frentzen kein Fremder mehr in Sachen schwierige Rennbedingungen. Von 1999 bis 2003 nahm er an insgesamt 157 Grand-Prix Formel 1 Rennen teil. Er siegte 1997 in San Marino (Imola), 1999 in Frankreich (Magny-Cours) und ebenfalls 1999 in Italien (Monza). Zu einer seiner liebsten Erinnerungen gehört der Sieg am 27. Juni 1999 in Magny-Cours bei strömendem Regen, am Steuer des Jordan Mugen... Er erinnert sich: “Nach überstandenen Regengüssen während des Rennens, fand ich mich zusammen mit Mika Hakkinen und Rubens Barrichello auf dem Siegerpodest, eine meiner allerschönsten Erinnerungen in meiner Karriere als Rennfahrer.“

„Ich habe es vermisst, am 24-Stunden-Rennen von Le Mans teilnehmen zu können. Ich habe zwar immer davon geträumt das Rennen wieder zu fahren, aber es hat sich bis zu dieser Austragung 2008 keine Möglichkeit ergeben. Nachdem ich mit Aston Martin in Kontakt gebracht wurde, gehörte es zu meiner Priorität, mich intensiv für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans vorzubereiten“, kommentiert Frentzen. Er wird dieses Rennen in einem Aston Martin DBR9 in LMGT1 Kategorie, zusammen mit den Co-Piloten Karl Wendlinger (Österreich) und Andrea Piccini (Italien) bestreiten.“ Er fährt fort: „Ich habe zudem als Trainingsmaßnahme einige andere Ausdauer-Rennen gefahren. Dazu gehört das 24-Stunden-Rennen am Nürnburgring, und zwar mit einem experimentellen Testwagen (Hybrid). Wir haben versucht verschiedene Alternativen zu finden und zwar in der Art, die Energie der Bremsvorgänge wieder zu verwenden. Der simple Vorgang, die kinetische Energie wieder zu verwerten hat den Wagen in mancher Hinsicht beeinflusst. Das Experiment hat wirklich gut funktionierte, auch wenn der Wagen das Rennen wegen einem kleinen Getriebeschaden nicht beenden konnte. Wir müssen in diese Richtung weiter experimentieren. Für die diesjährige Austragung des 24-Stunden-Rennens von Le Mans sind wir noch nicht soweit, nächstes Jahr sollte es jedoch machbar sein.

Heinz-Harald Frentzen schaut auf seine Uhr am Handgelenk. „ Eine Rolex Oyster Perpetual Daytona in Stahl“, sagt er, „ein Geschenk meiner Frau zu meinem 40. Geburtstag. Ich könnte nicht mehr ohne die Uhr sein. Sie ist mein Talisman geworden. Ich muss Ihnen jedoch ein kleines Geheimnis verraten: Meine Rolex Uhr stelle ich immer 5 Minuten vor, um sicher nie zu spät zu einem Termin zu kommen. Pünktlichkeit ist imperativ für Frentzen.

Frentzen hat große Erwartungen für das diesjährige 24-Stunden-Rennen von Le Mans: „Disziplin, Teamarbeit, die Magie der Geschwindigkeit, robuste Partner, das sind alles Dinge, die uns vorantreiben. Was den Wagen anbelangt, er ist bereit, auch wenn die Probefahrten vom 1. Juni im Regen nicht maßgeblich waren. Alles was mit dieser Rennmaschine zusammenhängt ist symbolisch. Zuallererst das Orange und Blau, die Farben von unserem Partner Gulf Oil. Dann natürlich die mytische Nummer „007“. Obendrauf hat Gulf Oil im Jahr 1968 sein erstes 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewonnen mit Lucien Bianchi und Pedro Rodriguez am Steuer des GT40. Diese 40-Jahre Referenz motiviert uns ganz besonders. Wir hoffen, wir können diese Leistung wiederholen.“

„Ich warte ungeduldig auf das grüne Licht der Rolex Zeitmessung auf der Rennstrecke am kommenden Samstag um 15 Uhr“, fährt Franzen fort mit den abschließenden Worten: „Und natürlich hoffe ich, pünktlich um 15 Uhr am Tag danach das Ziel nach 24 ermüdenden Stunden zu erreichen.“ Zumindest eine echte Herausforderung!

Am 14. Juni punkt 15 Uhr werden 55 Teams das 2008 24-Stunden-Rennen von Le Mans starten und die Rolex Zeitmessung wird beginnen.

Rolex ist seit 2001 offizieller Zeitmesser am 24-Stunden-Rennen von Le Mans, respektiv seit 2005 an den Le Mans Series.

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